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	<title>Morgenwelt &#187; Solarstrom</title>
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		<title>Die Sonne bleibt attraktiv- trotz Novelle!</title>
		<link>http://www.morgenwelt.de/2010/03/im-namen-der-sonne/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bundeskabinett hat die umstrittene Kürzung der  Solarsubventionen beschlossen.  Ab dem 1. Juli soll die  Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen um 16 Prozent  gesenkt werden. Die Kürzung stieß bei CSU-Chef Horst Seehofer umgehend auf Widerspruch.  Er kündigte an, dass Bayern „alle Hebel in Bewegung setzen“ werde, um eine Änderung zu erreichen.

Aber ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Bundeskabinett hat die umstrittene Kürzung der  Solarsubventionen beschlossen.  Ab dem 1. Juli soll die  Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen um 16 Prozent  gesenkt werden. Die Kürzung stieß bei CSU-Chef Horst Seehofer umgehend auf Widerspruch.  Er kündigte an, dass Bayern „alle Hebel in Bewegung setzen“ werde, um eine Änderung zu erreichen.

Aber keine Panik: Für private Anlagenbetreiber wird es jedoch weiterhin lukrativ bleiben, in  Solaranlagen zu investieren, rechnet die &#8220;<a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6629838/Subventionskuerzung-fuer-Solarstrom-spart-14-Milliarden-Euro.html" target="_blank">Welt</a>&#8221; vor. Der Trick:  Der Eigenverbrauch  des selbst erzeugten Stroms wird attraktiver.  Zumindest relativ.  Selbst verbrauchter Strom soll künftig um 12 Cent niedriger  vergütet werden, als die Einspeisung ins allgemeine Stromnetz. Die Rechnung ist einfach:  Beträgt  die Einspeisevergütung also etwa 34 Cent, bekommt der Eigenverbraucher immerhin noch 22 Cent ausgezahlt &#8211; dafür spart er aber selbst ca.  20 Cent pro Kilowattstunde, die er dem regionalen Erzeuger für regenerativen Strom bezahlt hätte.  Rein rechnerisch verdient man mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach am selbst verbrauchten Solarstrom 42 Cent, also acht Cent mehr, als hätte man den Solarstrom ins Netz eingespeist.  So bevorteilt die  Gesetzesnovelle den Eigenverbrauch und sorgt so dafür, dass es attraktiv  bleibt, Anlagen zu installieren. Und für die Industrie wird es attraktiv, kostengünstige Speicher für den selbsterzeugten Strom zu entwickeln.

<span>Für die Solarbranche sei die Novelle des  Einspeisegesetzes ein voller Erfolg, meint deshalb die &#8220;<a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:agenda-im-namen-der-sonne/50082978.html?mode=print" target="_blank">Financial Times Deutschland</a>&#8221; in einem langen Artikel und zeigt auf, dass sich die Solarbrache längst zu einem einflussreichen, gut mit der Politik vernetzten Wirtschaftszweig entwickelt hat.  Sie ist erwachsen geworden. Im positiven wie im negativen Sinne, wie auch Spiegel online in zwei Artikeln zum Erfolg der Lobbyarbeit <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,681275,00.html" target="_blank">bei der FDP</a> und <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680350,00.html" target="_self">bei den Grünen</a> zeigt.
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		<title>Solarboom in den USA &#8211; und anderswo</title>
		<link>http://www.morgenwelt.de/2010/02/solarboom-in-den-usa-und-anderswo/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 17:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steht die USA vor einem Solarboom? Ja, glaubt die deutsche Ausgabe des Magazins &#8220;Technology Review&#8220;. Der Preisverfall bei Solarmodulen und neue gesetzliche Regelungen trieben die Entwicklung der Sonnenenergie in den Vereinigten Staaten an. Passend dazu wird in der amerikanischen Ausgabe ein Verfahren zur Produktion von Dünnschichtzellen vorgestellt, mit dem der Preis für Solarpanels auf gerade ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Steht die USA vor einem Solarboom? Ja, glaubt die deutsche Ausgabe des Magazins &#8220;<a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Die-USA-vor-dem-Solarboom-931540.html" target="_blank">Technology Review</a>&#8220;. Der Preisverfall bei Solarmodulen und neue gesetzliche Regelungen trieben die Entwicklung der Sonnenenergie in den Vereinigten Staaten an. Passend dazu wird in der <a href="http://www.technologyreview.com/energy/24582/page2/" target="_blank">amerikanischen Ausgabe</a> ein Verfahren zur Produktion von Dünnschichtzellen vorgestellt, mit dem der Preis für Solarpanels auf gerade mal 1 Dollar pro Watt bis Ende des Jahres sinken soll.

Hoffen wir das Beste! Die Bundesregierung wird nämlich nächste Woche die Kürzung der Solarförderung ab 1. Juli beschließen. Für  Dachflächen wird es wohl eine Reduzierung um 16 Prozent, für Freiflächen um  15 Prozent geben. Solaranlagen auf Ackerflächen sollen ohne staatliche Gelder auskommen, sofern nicht schon zum  1. Januar 2010 eine Baugenehmigung vorlag und die Anlage bis Ende des  Jahres Solarstrom ins Netz einspeisen kann.

Allerdings: Trotz der massiver Kürzung bei der staatlichen Förderung tröstet Stuart Brannigan, Europa-Chef des chinesischen Solarriesen Yingli, die deutsche Solarbranche im <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,druck-680522,00.html" target="_blank">Manager-Magazin</a>.  Die angekündigten Förderkürzungen würden dem deutschen Solarboom keineswegs den Garaus machen. Ganz nebenbei erklärt er auch, warum das chinesische Unternehmen deutschen Unternehmen zunehmend das Wasser abgraben kann und dass sich inzwischen hinter manchem deutschen Label Solarzellen chinesischer Produktion verbergen.]]></content:encoded>
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		<title>Solarstrom aus der Wüste</title>
		<link>http://www.morgenwelt.de/2009/09/hallo-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
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		<description><![CDATA[Solarstrom aus Afrika: Ist das wirklich eine realistische Vision für die Zukunft? Ein Firmenkonsortium will das herausfinden. Dafür sollen auf dem Schwarzen Kontinent 400 Milliarden Euro investiert und mit dem Geld  Sonnenkraftwerke gebaut werden.  Es soll eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten werden - wenn sich das Projekt denn auch rechnet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Solarstrom aus Afrika: Ist das wirklich eine realistische Vision für die Zukunft? Ein Firmenkonsortium will das herausfinden. Dafür sollen auf dem Schwarzen Kontinent 400 Milliarden Euro investiert und mit dem Geld  Sonnenkraftwerke gebaut werden.  Es soll eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten werden &#8211; wenn sich das Projekt denn auch rechnet!

Am 13. Jsonnenenergie_hoch2uli 2009 soll auf Einladung der Münchener Rück gemeinsam mit der “Desertec Foundation” Geschichte geschrieben werden. Vertreter von 40 deutschen Unternehmen, darunter Siemens, RWE und Deutsche Bank, und “der Politik” sollten zusammentreffen, um ein Industrieprojekts von historischer Dimension vorzubereiten. Innerhalb von drei Jahren soll ein konkreter Umsetzungsplan für den Bau solarthermischer Kraftwerke in der afrikanischen Wüste entwickelt werden. Solarthermische Kraftwerke bedeutet: Über Spiegel sollen die Kraftwerke Sonnenlicht bündeln, Spezialöl erhitzen und dessen Wärme in Wasserdampf zum Antrieb von Turbinen umwandeln.

Zugleich soll ein Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsnetzes (HGÜ) gebaut werden, dass den Strom ab 2020 mit minmalen Leitungverlusten nach Deutschland transportieren soll. Der Bau dieser riesigen Solarkraftwerke soll die gigantische Summe von 400 Milliarden Euro kosten. Gut angelegtes Geld?
Bisher ist das Projekt ja erst in der Vorbereitung. Das hindert natürlich weder die Presse, mit markigen Schlagzeilen fast schon Vollzug zu vermelden, noch die Gegner dieses Projektes, sich mit markigen Worten an die Öffentlichkeit zu wenden. Vattenfall-Chef Josefsson hält das Projekt für “nicht realistisch“, Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler stuft das Projekt in der FAZ als Geldverschwendung ein und Solarpionier Hermann Scheer kritisiert den Ansatz einer zentrale Energieerzeugung &#8211; worauf die Desertec-Foundation wiederum reagiert.

Derlei Diskussionen sind ja prima, so lange nicht durch sie die zarten Pflänzchen der Innovation nicht gleich im Ansatz zertreten werden. Das es sich jedoch bei Desertec um ein kommerzielles Projekt handelt und die eventuell beteiligten Unternehmen beileibe keine Leichtgewichte sind, kann man doch gelassen abwarten, ob die Vision von Sonnenstrom aus Afrika eine realistische Basis hat und sich auch bei genauerer Analyse rechnet. Wir sind gespannt.]]></content:encoded>
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