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	<title>Morgenwelt &#187; Rohstoff</title>
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		<title>Biokraftstoff für die Luftfahrt im Praxistest</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[Erstmals glückte der  US-Luftwaffe ein 90-minütiger Testflug, bei dem in allen   Triebwerken einer A-10 C Thunderbolt II ein Kraftstoffgemisch aus 50   Prozent fossilem Flugbenzin und 50 Prozent Leindotteröl verbrannt  wurden. Im Pentagon ist man begeistert, macht man sich doch schon seit geraumer Zeit darüber Sorgen, welche Treibstoffe dem Militär in einer Welt knappen Öls zur Verfügung stehen werden.  Leindotter scheint sich dabei gegenwärtig als besonderer Liebling Biokraftstoff-Branche zu entpuppen.

Die Leindotter-Pflanze (Camelina) braucht wenig Wasser, stellt geringe Ansprüche an die Bodenqualität, ist als Fruchtfolge für Weizen geeignet, und benötigt weniger Dünger und Pflanzenschutzmittel als andere Biokraftstoff-Rohstoffe und stehe außerdem nicht in Konkurrenz zum Anbau von  Nahrungsmitteln. Das zumindest behauptet der Hersteller, die US-amerikanische Firma &#8220;<a href="http://www.susoils.com/news-events/photos_harvest.php" target="_blank">Sustainable Oils</a>&#8220;.

Das Internetportal &#8220;<a href="http://www.energyboom.com/biofuels/us-air-force-flies-first-plane-be-powered-50-50-mix-traditional-and-renewable-jet-fuel" target="_blank">Biofuels Digest</a>&#8221; zeigt sich schon sehr optimistisch: Bis zum Jahr 2025 könnten etwa <strong>260 Millionen</strong> Liter Leindotter-Biokraftstoffe für den Flugverkehr und die Biodiesel-Herstellung produziert werden.  Allerdings: Selbst wenn dieser Wert erreicht würde, wäre es nur ein bescheidener Anfang. Allein in Deutschland werden jährlich über <strong>fünf Milliarden </strong>Liter Flugbenzin produziert!]]></content:encoded>
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		<title>Lithium: Kostbarer Rohstoff der Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bolivien könnte schon bald das Saudi-Arabien der Zukunft werden. Denn hier lagern in einem ausgetrockneten Salzsee auf 3700 Metern Höhe die mit Abstand größten Vorkommen von Lithium &#8211; dem wichtigste  Rohstoff für die elektronische Welt.

Schon heute kommen moderne Laptops, Handys  oder eBooks ohne die ausdauernden Lithium-Ionen-Batterien nicht aus. Und sollten wir tatsächlich in die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bolivien könnte schon bald das Saudi-Arabien der Zukunft werden. Denn hier lagern in einem ausgetrockneten Salzsee auf 3700 Metern Höhe die mit Abstand größten Vorkommen von Lithium &#8211; dem wichtigste  Rohstoff für die elektronische Welt.

Schon heute kommen moderne Laptops, Handys  oder eBooks ohne die ausdauernden Lithium-Ionen-Batterien nicht aus. Und sollten wir tatsächlich in die Ära der flächendeckenden Elektromobilität eintreten, werden die Elektrovehikel ebenfalls durch Strom aus Lithium-Akkus angetrieben werden. Aber nicht nur das: Wind- und Sonnenenergie brauchen Puffer, um den Strom dann bereitstellen zu können, wenn tatsächlich gebraucht &#8211; und nicht dann, wenn er erzeugt wird.  &#8220;Intelligente Netze&#8221; ist hier das Schlagwort und ein Bestandteil dieser Netze sollen nach Ansicht mancher <a href="http://www.silicon.de/cio/wirtschaft-politik/0,39038992,41501589,00/intelligentes+stromnetz+ist+die+basis+fuer+elektromobilitaet.htm" target="_blank">Forscher und Politiker</a> eben jene Akkus in den Elektroautos der Zukunft werden.

Pro Auto braucht man allerdings nach heutigem Stand der Technik etwa 10 Kilogramm Lithium. Weltweit, so schätzen amerikanische Geologen, stehen uns jedoch nur 28.4 Millionen Tonnen zur Verfügung. Der Löwenanteil davon schlummert in ausgetrockneten Salzseen in Bolivien. (<a href="http://seekingalpha.com/article/188489-the-future-of-the-lithium-market-part-i" target="_blank">mehr Informationen dazu hier</a>.)

Zunächst scheinen die Lithium-Vorräte also noch auszureichen. Mittel- und langfristig wird die steigende Nachfrage jedoch schleichend zu einem Preisanstieg, danach zu einer Verknappung des Rohstoffs führen. Es sei denn, es gelingt, ein radikales Lithium-Recycling-System zu entwickeln und zugleich völlig neue Quelle aufzutun:  Erst kürzlich wurde gelöstes Lithium in geothermalen Quellen entdeckt und die amerikanische Firma <a href="http://earth2tech.com/2008/08/10/simbol-mines-first-round-to-extract-lithium-from-geothermal/" target="_blank">Simbol </a>glaubt, dies künftig auch profitabel ausbeuten zu können.

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