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	<title>Morgenwelt &#187; Netze</title>
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		<title>Lithium: Kostbarer Rohstoff der Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bolivien könnte schon bald das Saudi-Arabien der Zukunft werden. Denn hier lagern in einem ausgetrockneten Salzsee auf 3700 Metern Höhe die mit Abstand größten Vorkommen von Lithium &#8211; dem wichtigste  Rohstoff für die elektronische Welt.

Schon heute kommen moderne Laptops, Handys  oder eBooks ohne die ausdauernden Lithium-Ionen-Batterien nicht aus. Und sollten wir tatsächlich in die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bolivien könnte schon bald das Saudi-Arabien der Zukunft werden. Denn hier lagern in einem ausgetrockneten Salzsee auf 3700 Metern Höhe die mit Abstand größten Vorkommen von Lithium &#8211; dem wichtigste  Rohstoff für die elektronische Welt.

Schon heute kommen moderne Laptops, Handys  oder eBooks ohne die ausdauernden Lithium-Ionen-Batterien nicht aus. Und sollten wir tatsächlich in die Ära der flächendeckenden Elektromobilität eintreten, werden die Elektrovehikel ebenfalls durch Strom aus Lithium-Akkus angetrieben werden. Aber nicht nur das: Wind- und Sonnenenergie brauchen Puffer, um den Strom dann bereitstellen zu können, wenn tatsächlich gebraucht &#8211; und nicht dann, wenn er erzeugt wird.  &#8220;Intelligente Netze&#8221; ist hier das Schlagwort und ein Bestandteil dieser Netze sollen nach Ansicht mancher <a href="http://www.silicon.de/cio/wirtschaft-politik/0,39038992,41501589,00/intelligentes+stromnetz+ist+die+basis+fuer+elektromobilitaet.htm" target="_blank">Forscher und Politiker</a> eben jene Akkus in den Elektroautos der Zukunft werden.

Pro Auto braucht man allerdings nach heutigem Stand der Technik etwa 10 Kilogramm Lithium. Weltweit, so schätzen amerikanische Geologen, stehen uns jedoch nur 28.4 Millionen Tonnen zur Verfügung. Der Löwenanteil davon schlummert in ausgetrockneten Salzseen in Bolivien. (<a href="http://seekingalpha.com/article/188489-the-future-of-the-lithium-market-part-i" target="_blank">mehr Informationen dazu hier</a>.)

Zunächst scheinen die Lithium-Vorräte also noch auszureichen. Mittel- und langfristig wird die steigende Nachfrage jedoch schleichend zu einem Preisanstieg, danach zu einer Verknappung des Rohstoffs führen. Es sei denn, es gelingt, ein radikales Lithium-Recycling-System zu entwickeln und zugleich völlig neue Quelle aufzutun:  Erst kürzlich wurde gelöstes Lithium in geothermalen Quellen entdeckt und die amerikanische Firma <a href="http://earth2tech.com/2008/08/10/simbol-mines-first-round-to-extract-lithium-from-geothermal/" target="_blank">Simbol </a>glaubt, dies künftig auch profitabel ausbeuten zu können.

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		<title>Die Energie von morgen: Ohne heiße Luft</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Buch hat es in sich: Es heißt &#8220;Sustainable Energy &#8211; Without the Hot Air&#8221; und stammt von dem britischen Wissenschaftler David JC MacKay aus Cambridge. Jetzt ist auch eine deutsche Übersetzung verfügbar. Kostenlos!

David JC MacKay ist nicht irgendwer. Im September 2009 wurde der Professor für Naturphilosophie an der University of Cambridge zum leitenden wissenschaftlichen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Buch hat es in sich: Es heißt &#8220;Sustainable Energy &#8211; Without the Hot Air&#8221; und stammt von dem britischen Wissenschaftler David JC MacKay aus Cambridge. Jetzt ist auch eine deutsche Übersetzung verfügbar. Kostenlos!

David JC MacKay ist nicht irgendwer. Im September 2009 wurde der Professor für Naturphilosophie an der University of Cambridge zum leitenden wissenschaftlichen Berater des britischen Ministeriums für Energie und Klimawandel ernannt. &#8220;Wir brauchen Zahlen, keine Adjektive&#8221;, ist seine Devise: &#8220;Ich bin mir sicher, dass jede vernünftige Diskussion über nachhaltige Energie Zahlen erfordert. Dieses Buch hat sie, und es zeigt, wie man sie benutzt.&#8221;

Für sein Buch &#8220;Sustainable Energy &#8211; Without the Hot Air&#8221; hatte MacKay sogar die Internet-Community eingespannt.  Die erste Version seines Manuskriptes erklärte er zur &#8220;Beta-Version&#8221;, stellte sie ins Netz und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28292/1.html" target="_blank">forderte seine Leser</a> zu Änderungs- und Verbesserungsvorschlägen auf. Einzige Bedingung: &#8220;Die Rechnung muss aufgehen!&#8221;

Seit einem Jahr kann sein Buch nun einerseits im normalen Buchhandel erworben werden, andererseits kann man das Manuskript auch als pdf im Internet herunterladen.  Detailliert rechnet er darin vor, ob und wie sich Großbritannien mit nachhaltiger Energie versorgen lassen. Das Buch ist leicht zu lesen, an vielen Stellen sogar recht humorvoll.

Besonders erfreulich: Inzwischen gibt es auch eine deutsche Version, sowohl als <a href="http://www.inference.phy.cam.ac.uk/sustainable/book/translate/synopsis10_de.pdf" target="_blank"> Kurzfassung auf zehn</a> oder <a href="http://www.inference.phy.cam.ac.uk/sustainable/book/translate/nachhaltige_energiegewinnung.pdf" target="_blank">als Komplettfassung</a> auf 372 Seiten. Und auch wenn sich MacKays Zahlen nur zum Teil auf Deutschland übertragen lassen: Das Buch sollte eine Pflichtlektüre für jeden sein, der sich mit nachhaltiger Energie befasst. Denn es zeigt, dass auch in der Klimadebatte gut gemeint nicht immer gut gerechnet ist!

Einen Vorgeschmack bekommt man übrigens in seinem kleinen Video &#8220;How Many Light Bulbs?&#8221;, in dem er ebenfalls mit einigen falschen Vorstellungen aufräumt:

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oRQB2YXUxvY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/oRQB2YXUxvY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>]]></content:encoded>
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		<title>EEG auf chinesische Art</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 13:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morgenwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[In China wurde jetzt eine Gesetz verabschiedet, das stark an das &#8220;Erneuerbare-Energien-Gesetzt (EEG) in Deutschland erinnert. Stromkonzerne werden darin verpflichtet, den Strom von Solar- und Windanlagen zu Marktpreisen einzukaufen und in die Netze einzuspeisen. Weigern sie sich, dann sollen sie dem Stromanbieter bis zum Doppelten des Verlustes ersetzen, der ihm durch die fehlende Abnahme entstanden ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In China wurde jetzt eine Gesetz verabschiedet, das stark an das &#8220;Erneuerbare-Energien-Gesetzt (EEG) in Deutschland erinnert. Stromkonzerne werden darin verpflichtet, den Strom von Solar- und Windanlagen zu Marktpreisen einzukaufen und in die Netze einzuspeisen. Weigern sie sich, dann sollen sie dem Stromanbieter bis zum Doppelten des Verlustes ersetzen, der ihm durch die fehlende Abnahme entstanden ist.

Außerdem wurde eine Regulierungsbehörde geschaffen, die festlegen soll, wie hoch der Anteil an erneuerbaren Energien in den Stromnetzen zu sein habe.  Das neue Gesetz soll helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen in der VR China zu reduzieren, zitiert die Nachrichtenagentur <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5huY0jQ7RrMsWL9aJzjiqgx3a9A5Q" target="_blank">AP </a>den Vizepräsident der Energiekommission des Nationalen Volkskongresses Ni Yuefeng.  Bis zum Jahr 2020 will China immerhin 100 GW Strom allein mit Windkraft produzieren.]]></content:encoded>
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