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	<title>Morgenwelt &#187; Afrika</title>
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		<title>Solarstrom aus der Wüste</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Lange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morgenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Solarstrom aus Afrika: Ist das wirklich eine realistische Vision für die Zukunft? Ein Firmenkonsortium will das herausfinden. Dafür sollen auf dem Schwarzen Kontinent 400 Milliarden Euro investiert und mit dem Geld  Sonnenkraftwerke gebaut werden.  Es soll eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten werden - wenn sich das Projekt denn auch rechnet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Solarstrom aus Afrika: Ist das wirklich eine realistische Vision für die Zukunft? Ein Firmenkonsortium will das herausfinden. Dafür sollen auf dem Schwarzen Kontinent 400 Milliarden Euro investiert und mit dem Geld  Sonnenkraftwerke gebaut werden.  Es soll eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten werden &#8211; wenn sich das Projekt denn auch rechnet!

Am 13. Jsonnenenergie_hoch2uli 2009 soll auf Einladung der Münchener Rück gemeinsam mit der “Desertec Foundation” Geschichte geschrieben werden. Vertreter von 40 deutschen Unternehmen, darunter Siemens, RWE und Deutsche Bank, und “der Politik” sollten zusammentreffen, um ein Industrieprojekts von historischer Dimension vorzubereiten. Innerhalb von drei Jahren soll ein konkreter Umsetzungsplan für den Bau solarthermischer Kraftwerke in der afrikanischen Wüste entwickelt werden. Solarthermische Kraftwerke bedeutet: Über Spiegel sollen die Kraftwerke Sonnenlicht bündeln, Spezialöl erhitzen und dessen Wärme in Wasserdampf zum Antrieb von Turbinen umwandeln.

Zugleich soll ein Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsnetzes (HGÜ) gebaut werden, dass den Strom ab 2020 mit minmalen Leitungverlusten nach Deutschland transportieren soll. Der Bau dieser riesigen Solarkraftwerke soll die gigantische Summe von 400 Milliarden Euro kosten. Gut angelegtes Geld?
Bisher ist das Projekt ja erst in der Vorbereitung. Das hindert natürlich weder die Presse, mit markigen Schlagzeilen fast schon Vollzug zu vermelden, noch die Gegner dieses Projektes, sich mit markigen Worten an die Öffentlichkeit zu wenden. Vattenfall-Chef Josefsson hält das Projekt für “nicht realistisch“, Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler stuft das Projekt in der FAZ als Geldverschwendung ein und Solarpionier Hermann Scheer kritisiert den Ansatz einer zentrale Energieerzeugung &#8211; worauf die Desertec-Foundation wiederum reagiert.

Derlei Diskussionen sind ja prima, so lange nicht durch sie die zarten Pflänzchen der Innovation nicht gleich im Ansatz zertreten werden. Das es sich jedoch bei Desertec um ein kommerzielles Projekt handelt und die eventuell beteiligten Unternehmen beileibe keine Leichtgewichte sind, kann man doch gelassen abwarten, ob die Vision von Sonnenstrom aus Afrika eine realistische Basis hat und sich auch bei genauerer Analyse rechnet. Wir sind gespannt.]]></content:encoded>
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