EEG auf chinesische Art
27.12.2009|Volker Lange:
In China wurde jetzt eine Gesetz verabschiedet, das stark an das “Erneuerbare-Energien-Gesetzt (EEG) in Deutschland erinnert. Stromkonzerne werden darin verpflichtet, den Strom von Solar- und Windanlagen zu Marktpreisen einzukaufen und in die Netze einzuspeisen. Weigern sie sich, dann sollen sie dem Stromanbieter bis zum Doppelten des Verlustes ersetzen, der ihm durch die fehlende Abnahme entstanden ist.
Außerdem wurde eine Regulierungsbehörde geschaffen, die festlegen soll, wie hoch der Anteil an erneuerbaren Energien in den Stromnetzen zu sein habe. Das neue Gesetz soll helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen in der VR China zu reduzieren, zitiert die Nachrichtenagentur AP den Vizepräsident der Energiekommission des Nationalen Volkskongresses Ni Yuefeng. Bis zum Jahr 2020 will China immerhin 100 GW Strom allein mit Windkraft produzieren.
Morgenwelt Björn Hansen, Matthias Kirketerp, Volker Lange
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